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Zauberbambus: Steckbrief Phyllostachys Vivax Aureocaulis

Der Phyllostachys vivax Aureocaulis – im Deutschen Zauberbambus genannt – ist die größte in Nordeuropa kultivierbare Bambus-Art und 2004 zum Bambus des Jahres gewählt worden.

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Systematik

Phyllostachys ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Bambus (Bambuseae) innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Phyllostachys vivax Aureocaulis ist eine Mutation vom Phyllostachys vivax Huangwenzhu.

Die Gattung Phyllostachys wird in zwei Sektionen gegliedert: Heterocladae (mit etwa 11 Arten) und Phyllostachys (mit etwa 40 Arten), von der eine Art Phyllostachys vivax ist.

Herkunft / Verbreitung

Alle Phyllostachys-Arten stammen aus dem gemäßigten bis tropischen Ost- und Südasien, wahrscheinlich aus China. Sie wachsen in Wäldern.

Eigenschaften

Wachstum

Der Bambus ist stark wuchernd und schnell wachsend und erreicht in China Höhen bis zu 15m, in Deutschland bis zu 10m. Er wächst anfangs schräg, im Alter fast senkrecht mit überhängenden Blattspitzen.

Frosthärte

Generelle Frosthärte-Informationen zum Phyllostachys Vivax Aureocaulis finden sich hier.

Habitus

Rhizom / Wurzelsystem / Meristem

Phyllostachys-Arten wachsen mit einem unterirdischen, im Vergleich mit den Stämmen relativ schmalen, stark ausläuferbildenden Rhizom. Eine Wurzelsperre ist daher erforderlich. Das Rhizom benötigt etwa 10m² Fläche, damit der Bambus die maximale Höhe und Halmdicke erreichen kann.

Halme / Zweige

Die Halme sind im Austrieb zartgelb, später leuchtend gelb oder ocker mit unregelmäßigen grünen Streifen. Die Halme sind leicht rillig und bei Wind und Schneelasten bruchgefährdet. Die Halme können in China bis zu 10cm dick werden, bei uns ca. 6cm. Bis derart dicke Halme produziert werden, muss der Bambus mindestens 3 Jahre ausgepflanzt sein. Junge Sprossen sind essbar.

Die Halme sind mit Blattscheiden umgeben, die nach gewisser Zeit abfallen. An jedem Knoten entspringen 2 bis 3 Seitenzweige.

Blätter

Die Blätter sind sattgrün und schmal mit einer Länge bis 10cm.

Blüten

Die Blütenstände bestehen aus bis zu sieben ährenförmigen Teilblütenständen.


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