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Exotensaison 2011/12 … 2013/14 Mein Exotengarten

Meine 2 ersten Exotensaisons nehme ich als solche quasi nicht wahr. In der 3. Exotensaison 2013/14 pflanze ich erstmals ganz bewusst einen Exoten aus – eine Indianerbanane. Die – zugegeben eher unkritischen – Exoten überstehen die ersten 3 Saisons alle problemlos.

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Saison-Bilanz

Bepflanzung

Folgende Pflanzen haben es zwischen Frühjahr 2011 und Frühjahr 2014 in unseren Exotengarten geschafft (Pflanzenübersicht):

Pflanze Anzahl
Acer palmatum ‚atropurpureum‘ (japanischer Blutfächerahorn) 1
Asimina triloba ‚Sunflower‘ (Indianerbanane) 1
Clematis Hybride ‚Nelly Moser‘ (Waldrebe) 1
Cortaderia (Pampasgras) 1
Fargesia Spez. Jiuzhaigou (Bambus) 1
Magnolia ‚Genie‘ (Magnolie) 1
Salix integra ‚Hakuro Nishiki‘ (Harlekinweide, japanische Zierweide) 1
Spiraea nipponica ‚Goldspiere Firelight‘ (japanische Strauchspiere) 1

Klima

In der Saison 2011/12 ist der Sommer äußerst durchwachsen und der Winter mit 13 Strengfrosttagen (mit Temperaturen unter -10°C) und einer Tiefsttemperatur von -17.7°C sehr streng.

Die Folge-Saison 2012/13 bietet einen unwesentlich besseren Sommer und einen wieder sehr strengen Winter, zum Glück aber mit weitaus weniger kritischen Temperaturen (3 Strengfrosttage und eine Tiefsttemperatur von -11.4°C).

Die Saison 2013/14 bietet einen durchschnittlichen Sommer, aber einen äußerst milden Winter, gänzlich ohne Strengfrosttage.

Schutz & Pflege

Die Pflege in den Sommermonaten ist auf eine Bewässerung während längerer Trockenphasen beschränkt.

Düngung und Winterschutz gibt es nicht.

Saison 2011/12

Nachdem wir im Oktober 2010 ein Haus südöstlich etwas außerhalb von München kaufen, gestalten wir im April 2011 den bis dato eher lieblos gestalteten Garten komplett um. Dabei wird der Rasen ausgetauscht, viele neue Pflanzen ziehen ein, einige wenige bleiben, werden aber allesamt umgepflanzt und der Garten wird komplett umzäunt.

Mit der Neuanlage übernehmen wir 3 Exoten der Vorbesitzer: einen noch sehr jungen Bambus (Fargesia Spez. Jiuzhaigou), eine japanische Strauchspiere und ein japanischer Blutfächerahorn.

Die Neuanlage des Gartens ist gleichzeitig der Start unseres Exotengartens.

Kurze Zeit später zieht eine Harlekinweide und eine erste Clematis (‚Nelly Moser‘) ein.

Trotz eines sehr strengen Winters überleben alle Pflanzen den Winter anstandslos.

Saison 2012/13

Im Frühjahr 2014 bekommen wir weiteren Zuwachs: eine Magnolie ‚Genie‘ und Pampasgras als Sichtschutz für unsere Pergola.

Alle bisherigen Exoten in unserem Garten waren eher zufällig erworbene Pflanzen, die wir entweder vom Vorbesitzer übernommen oder zufällig im Gartencenter gesehen haben. Die Magnolie ‚Genie‘ ist der erste Exot, den ich – insbesondere aufgrund seiner außergewöhnlichen purpur-farbenen Blüten – ganz bewusst im Internet ausgesucht und bestellt habe. Die Magnolia ‚Genie‘ wurde i.ü. 2011 auf der ‚Internationalen Pflanzenmesse‘ (IPM) in Essen zur Gehölzneuheit des Jahres gewählt.

Im Sommer kommt ein Holz-Austellpool mit ca. 3.5m Durchmesser und 1.2m Höhe (ca. 7000l) in den hinteren Teil unseres Gartens.

Mein Bambus ist immer noch sehr kümmerlich. Die Harlekinweide ist dagegen sehr gut angekommen.

Auch den zweiten, sehr strengen Winter überstehen die Pflanzen anstandslos.

Saison 2013/14

Im Frühjahr 2013 erweitern wir unseren immer noch recht überschaubaren Exotengarten um eine Indianerbanane ‚Sunflower‘.

Mein Bambus und die Harlekinweide haben sich inzwischen prächtig entwickelt.

Die Magnolie ‚Genie‘ enwickelt sich gut, blüht aber dieses Jahr leider noch nicht.

Das Pampasgras tut sich weiterhin recht schwer.

Der dritte Winter ist zum Glück sehr mild, so dass wieder alle Pflanzen den Winter gut überstehen.

Meine Saison-Erkenntnisse
1. Exoten können auch in Bayern ausgepflanzt werden, manche sogar quasi ohne Schutz- + Pflegeaufwand!

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