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Kakibaum: Steckbrief Diospyros kaki

Der Kakibaum begeistert nicht nur wegen seiner leckeren, exotischen Früchte, sondern auch aufgrund seines wunderschönen Habitus und seinem Stammkern aus Ebenholz. Und das Beste: er ist pflegeleicht und sogar in unseren Breitengraden kultivierbar.

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Systematik

Die Diospyros Kaki (Kakibaum) – auch Kakipflaume oder chinesische Pflaume bezeichnet – gehört der Gattung der Ebenholzbäume (Diospyros) in der Familie der Ebenholzgewächse (Ebenaceae) an. Es existieren knapp 500 Arten. Diospyros bedeutet „Frucht des Zeus“ oder „göttliche Frucht“.

Herkunft / Verbreitung

Der Kakibaum stammt aus Ostasien und ist insbesondere in Japan, Südkorea und China anzutreffen.

Eigenschaften

Wachstum

Der Kakibaum erreicht Wuchshöhen von bis zu 10m und eine Wuchsbreite bis zu 2m.

Frosthärte

Frosthärte-Informationen zum Kakibaum finden sich hier.

Habitus

Rhizom / Wurzelsystem / Meristem

Der Kakibaum ist ein Tiefwurzler mit dicht verzweigtem Wurzelsystem.

Stamm

Der Stamm des Kakibaums besteht aus Ebenholz. Ebenholz ist ein schwarzes, sehr hartes, schweres und wertvolles Holz.

Blätter

Der Kakibaum ist im Winter laubabwerfend. Seine Blätter werden bis zu 20cm lang und sind mittel- bis dunkelgrün, lanzettförmig und etwa so breit wie lang.

Blüten

Der Kakibaum blüht am diesjährigen Holz von Mai bis Juni. Er bildet creme-weiße bis gelbliche, ca. 3cm große Blüten und ist zweigeschlechtlich selbstfruchtend, d.h., er trägt sowohl weibliche als auch männliche Blüten.

Die Blüten / Früchte des Kakibaums verbreiten i.ü. gelegentlich einen unangenehmen Urin-Geruch.

Früchte

Die orangefarbene, bis zu 8cm große und zwischen 300 und 500g schwere Kaki-Frucht ähnelt aufgrund ihrer kugeligen, ovalen Form äußerlich einer großen Tomate. Sie reift erst im Oktober bis November, wenn der Baum seine Blätter bereits abgeworfen hat. Der Geschmack dieser Wärme liebenden Frucht erinnert an den von Aprikosen oder Birnen. In Supermärkten wird i.d.R. die Sharon-Frucht angeboten und nicht die original Kaki-Frucht. Hierbei handelt es sich um eine veredelte kernlose Zuchtform mit sehr weicher Schale.


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