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Australischer Taschenfarn: Pflege Dicksonia antarctica

Selbst, wenn der australische Baumfarn als sonnenscheue Pflanze einen schattigen oder halbschattigen Platz im Garten bekommt, benötigt er viel Wasser und ausgiebig Dünger. Dafür belohnt er den stolzen Besitzer mit einem exotischen Aussehen und ausladenden, wunderschönen Wedeln.

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Düngung

Der australische Taschenfarn kann zwischen April und September ausgiebig gedüngt werden, um viele, sattgrüne, große Wedel zu produzieren, idealerweise mit einem stickstoffbetonten Volldünger. Da der Stamm des Baumfarns mit Wurzeln überzogen ist, empfiehlt sich das Düngen über den Stamm.

Bewässerung

Baumfarne dürfen niemals austrocknen. Der Baumfarn benötigt daher eine sehr starke Bewässerung, möglichst mit kalkarmem Wasser, idealerweise Regenwasser.

Bei der Bewässerung des Baumfarns empfiehlt sich wie beim Düngen das Wässern des äußeren Stamms, so dass sich das Faser-Gewebe des Stamms mit Wasser ‚vollsaugen‘ kann. Insbesondere unterhalb den Wedelenden sollte gewässert werden, da hier Wurzeln gebildet werden, die direkt die Wedel versorgen. Auch die Wedel mögen Wasser. Das Gießen direkt in die Wachstumsöffnung sollte im Winter vermieden werden.

Schnitt

Der Schnitt sollte sich auf das Abschneiden vollständig vertrockener, brauner Wedel beschränken.

Vermehrung

Die Vermehrung der antarktischen Baumfarne erfolgt – wie bei allen Farnarten – über Sporen. Dazu wird ein Farnwedel mit ausgereiften Sporen von der Pflanze abgetrennt und die an der Blattunterseite der Farnwedel sitzenden Sporen anschließend per Hand heruntergestreift. Zum Kultivieren benötigt man (mit etwas Sand versetzte) Anzuchterde oder Kokosfaser an. Die Sporen werden auf die Oberfläche des Substrats gestreut und leicht eingedrückt. Das Anzuchtgefäß sollte an einem hellen Ort aufgestellt werden. Es sollte mit einer durchsichtigen Folie abgedeckt werden, aber regelmäßig gelüftet werden. Das Substrat muss feucht gehalten werden. Die Keimzeit beträgt i.d.R. 1 bis 2 Monate.


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